Das Blaue Haus in Breisach: jüdische Lokalgeschichte, Erinnerung und grenzüberschreitende Vermittlung

Blaue Fassade des Blauen Hauses in Breisach am Rhein, einer Gedenk- und Bildungsstätte zur jüdischen Geschichte am Oberrhein.

In Breisach am Rhein, nur wenige Kilometer vom Rhein und von der französischen Grenze entfernt, trägt ein auf den ersten Blick unscheinbares Haus die Spuren mehrerer Jahrhunderte lokaler Geschichte.

Das Blaue Haus ist nicht lediglich ein historisches Gebäude im Stadtbild.

Es war jüdische Schule, Gemeindehaus und Wohnort von Kantoren. Es erlebte die Zerstörung der jüdischen Gemeinde Breisachs unter dem Nationalsozialismus, einen erzwungenen Eigentumswechsel, die Rückerstattung nach dem Krieg und schließlich die schrittweise Umwandlung in einen Ort der Erinnerung, Forschung, Bildung und Begegnung.

Gerade diese Entwicklung verleiht dem Ort seine besondere Bedeutung.

Das Blaue Haus zeigt, wie lokale Geschichte anhand eines Gebäudes, von Archiven, Biografien, Fotografien, Zeitzeugnissen und Beziehungen zu Nachkommen ehemaliger Breisacher Familien rekonstruiert werden kann.

Damit stellt sich eine weiterführende Frage:

Wie wird ein Ort zu einer Infrastruktur der Vermittlung, wenn die Gemeinschaft, deren Spuren er bewahrt, selbst zerstört wurde?

Ein Haus, bevor es Erinnerungsort wurde

Die Geschichte des Gebäudes erinnert zunächst daran, dass ein heutiger Erinnerungsort nicht immer dieselbe Funktion hatte.

Bereits vor dem Ende des 17. Jahrhunderts existierte an der ehemaligen Breisacher Stadtmauer ein Vorgängerbau.

Ab 1691 diente das erweiterte Gebäude etwa 140 Jahre lang als Gasthaus St. Peter und gehörte christlichen Eigentümern.

Erst 1829 erwarb die jüdische Gemeinde Breisach das Haus, um dort eine Schule für ihre Kinder einzurichten.

Zeitweise diente es zudem als Unterstützungs- und Versorgungseinrichtung für bedürftige jüdische Menschen.

Später veränderten sich die Nutzungen erneut.

Ende des 19. und zu Beginn des 20. Jahrhunderts wurde das Gebäude unter anderem Gemeindehaus sowie Wohnort der Kantoren und ihrer Familien.

Der heute mit jüdischer Erinnerung verbundene Ort ist somit kein nachträglich errichtetes Denkmal.

Er selbst ist Teil der Geschichte, die dort vermittelt wird.

Jüdisches Leben in Breisach begann lange vor dem Blauen Haus

Die jüdische Geschichte Breisachs beginnt jedoch nicht mit dem Erwerb dieses Gebäudes.

Spuren jüdischer Präsenz in der Stadt reichen bis ins Mittelalter zurück.

Über Jahrhunderte lebten jüdische Gemeinschaften in Breisach unter wechselnden politischen und territorialen Bedingungen.

Nach dem Dreißigjährigen Krieg siedelten sich ab dem 17. Jahrhundert erneut jüdische Familien in der Stadt an.

Diese Geschichte gehört zu einem Oberrheinraum, dessen Grenzen, Herrschaftsverhältnisse und Verkehrswege sich mehrfach verändert haben.

Auch Breisach selbst war Teil unterschiedlicher politischer Ordnungen.

Lokale Geschichte lässt sich daher nicht allein aus heutigen nationalen Grenzen erklären.

Sie gehört zugleich zu einer breiteren historischen Geografie des Oberrheins.

Zusammenleben bedeutete nicht Konfliktfreiheit

Beziehungen zwischen jüdischer und christlicher Bevölkerung müssen präzise beschrieben werden.

Der Begriff „Koexistenz“ kann den Eindruck eines durchgehend harmonischen Zusammenlebens erzeugen.

Die Geschichte war komplexer.

Menschen lebten in räumlicher und wirtschaftlicher Nähe, pflegten soziale Beziehungen und teilten Teile des urbanen Lebens.

Diese Nähe war jedoch zugleich von rechtlichen Einschränkungen, Ausgrenzung, Gewalt und Brüchen geprägt.

Ein Erinnerungsort sollte die Vergangenheit daher nicht in eine vereinfachte Erzählung des Zusammenlebens verwandeln.

Er muss auch ihre Widersprüche sichtbar machen.

Das Blaue Haus ermöglicht gerade durch individuelle und familiäre Biografien, Nähe, lokale Zugehörigkeit, Ausgrenzung und Verfolgung gemeinsam zu untersuchen.

1933: Der Bruch begann nicht erst 1940

Die Zerstörung der jüdischen Gemeinde Breisachs begann nicht mit der Deportation von 1940.

Nach der Machtübernahme der Nationalsozialisten 1933 nahmen Ausgrenzung, Verbote und Verfolgung schrittweise zu.

Auch das Gebäude war Teil dieser Entwicklung.

Nach der Zerstörung der Breisacher Synagoge im November 1938 wurde im Gemeindehaus unter anderem ein provisorischer beziehungsweise verborgener Gebetsraum eingerichtet.

Dadurch erhielt das Gebäude eine besonders eindringliche Funktion.

Es war nicht mehr nur Verwaltungs- oder Wohnort.

Es wurde auch zu einem der Orte, an denen eine verfolgte Gemeinschaft versuchte, Teile ihres religiösen Lebens aufrechtzuerhalten.

Der 22. Oktober 1940 und die Deportation nach Gurs

Der 22. Oktober 1940 markiert einen tiefen Einschnitt in der jüdischen Geschichte Breisachs und Badens.

Jüdinnen und Juden aus Breisach wurden gemeinsam mit mehr als sechstausend jüdischen Menschen aus Baden und der Pfalz verhaftet und in das Lager Gurs im Süden Frankreichs deportiert.

Mehrere Personen wurden direkt im ehemaligen Gemeindehaus festgenommen.

Die Verbindung zwischen Breisach und Gurs ist deshalb ein zentraler Bestandteil der heutigen Erinnerungsarbeit des Blauen Hauses.

Die Geografie der Verfolgung überschreitet hier deutlich die Grenzen Deutschlands.

Lokale Geschichte führt nach Frankreich und für viele Opfer weiter in die Systeme nationalsozialistischer Internierung und Vernichtung.

Die Erinnerung an Breisach ist zwangsläufig grenzüberschreitend, weil es auch die historischen Lebenswege waren.

Ein Gebäude innerhalb der Verfolgungspolitik

Mit der Deportation endete die Geschichte des Hauses nicht.

1941 wurde das Gebäude zwangsweise an ein Freiburger Unternehmen verkauft, das dort eine Produktion für die Kriegswirtschaft einrichtete.

Nach 1945 wurde dieser Verkauf unter französischem Besatzungsrecht aufgehoben.

Das Gebäude wurde dem Oberrat der Israeliten Badens zurückgegeben.

1955 erfolgte der Verkauf an Selma Ziehler, eine jüdische Überlebende aus Breisach, die gemeinsam mit ihrer Familie der Deportation entkommen war.

Diese Eigentumswechsel zeigen, dass materielle Erinnerung nicht von Fragen der Enteignung und Restitution getrennt werden kann.

Ein Gebäude zu bewahren bedeutet auch, zu rekonstruieren, was mit ihm geschah.

Spuren einer zerstörten Gemeinschaft wiederfinden

Erinnerungsarbeit beruht nicht allein auf Mauern.

Sie benötigt Dokumente, mit denen Menschen, Familien und Lebenswege sichtbar gemacht werden können.

Seit ihrer Gründung arbeitet die Trägerinitiative des Blauen Hauses daran, Opfer nationalsozialistischer Verfolgung unter den jüdischen Bürgerinnen und Bürgern Breisachs zu identifizieren.

Archive.

Fotografien.

Verwaltungsdokumente.

Briefe.

Zeitzeugnisse.

Genealogische Recherchen.

Kontakte zu Nachkommen.

Diese Materialien verwandeln allgemeine Geschichte in konkrete Biografien.

Verfolgung besteht dann nicht mehr nur aus Daten und Zahlen.

Sie erhält Namen, Gesichter und Lebenswege.

Vom Erhalt des Gebäudes zum Aufbau eines Erinnerungsortes

Ende der 1990er Jahre gewann die Frage nach der Sichtbarkeit jüdischer Geschichte in Breisach erneut an Bedeutung.

Der 1999 gegründete Förderverein erwarb das Gebäude im Juli 2000.

Es folgte eine Phase der Restaurierung und der konzeptionellen Arbeit über seine zukünftige Funktion.

Die Arbeiten wurden mit Unterstützung des Denkmalschutzes, öffentlicher Träger und zahlreicher Förderer durchgeführt.

2003 wurde das restaurierte Gebäude als Blaues Haus eröffnet.

Diese Transformation ist bedeutsam.

Aus dem ehemaligen jüdischen Gemeindehaus wurde ein ausdrücklich der Erinnerung und Begegnung gewidmeter Ort.

Dabei wurde das Haus nicht in einem vermeintlich historischen Zustand eingefroren.

Es erhielt eine neue gesellschaftliche Funktion.

Von der Bewahrung zur Vermittlung

Ein Gebäude zu erhalten bedeutet noch nicht, dass seine Geschichte verstanden wird.

Dazu braucht es Vermittlung.

Ausstellungen.

Texte.

Archive.

Hörstationen.

Führungen.

Gespräche.

Bildungsarbeit.

Projekte mit Jugendlichen.

Das Blaue Haus hat sich schrittweise um solche Praktiken herum entwickelt.

Eine seit 2019 eingerichtete Dauerausstellung in ehemaligen Wohnräumen der Familie Eisemann und der jüdischen Gemeinde ermöglicht beispielsweise einen Zugang zur Geschichte über konkrete Familien- und Alltagssituationen.

Es geht nicht mehr nur darum festzustellen, dass es in Breisach eine jüdische Gemeinde gab.

Es geht darum, genügend präzise Spuren zugänglich zu machen, um zu verstehen, wie Menschen vor ihrer Ausgrenzung und Verfolgung lebten.

Geschichte bekommt Gesichter

Diese Logik ist besonders wichtig bei Orten, die an Massengewalt erinnern.

Zahlen sind notwendig.

Sie können jedoch abstrakt werden.

Familienfotos, Porträts, Namen und Biografien erzeugen eine andere Beziehung zur Vergangenheit.

Sie machen deutlich, dass historische Kategorien wie „Gemeinde“, „Opfer“ oder „Deportierte“ Menschen bezeichnen, deren Leben in familiäre, berufliche und soziale Beziehungen eingebunden war.

Die Breisacher Erinnerungsarbeit verbindet deshalb die Geschichte der Verfolgung mit der Geschichte des Lebens davor.

Dadurch wird verhindert, dass lokale jüdische Geschichte auf ihre Zerstörung reduziert wird.

Die verfolgten Menschen hatten zuvor gelernt, gearbeitet, gewohnt, gebetet, Beziehungen gepflegt und am städtischen Leben teilgenommen.

Die Erinnerung an die Katastrophe darf die Erinnerung an dieses Leben nicht verdrängen.

Ein lokaler Ort mit mehreren geografischen Bezügen

Das Blaue Haus ist stark lokal verankert.

Sein Ausgangspunkt ist Breisach und die jüdische Geschichte der Stadt.

Seine Netzwerke reichen jedoch weit darüber hinaus.

Bereits 2001 trat der Förderverein Alemannia Judaica bei, einem Netzwerk zur Erforschung und Bewahrung jüdischen Erbes in Vorarlberg, der Nordschweiz, im Elsass und im Südwesten Deutschlands.

Auch Kooperationen mit französischen Partnern wurden aufgebaut.

2004 brachte eine internationale dreisprachige Tagung zur Geschichte früher jüdischer Familien Breisachs unter anderem Shoah-Überlebende und Nachkommen ehemaliger Breisacher Familien zusammen.

Der grenzüberschreitende Charakter ist daher kein nachträglich hinzugefügtes europäisches Etikett.

Er ergibt sich aus den historischen Lebenswegen selbst.

Der Oberrhein als Erinnerungsraum

Diese Perspektive eröffnet auch einen anderen Blick auf den Oberrhein.

Heute wird die Region häufig durch europäische Mobilität, grenzüberschreitende Zusammenarbeit und die Nähe zwischen Deutschland, Frankreich und der Schweiz beschrieben.

Diese gegenwärtige Geografie ist jedoch von wesentlich älteren Geschichten durchzogen.

Familien.

Religionen.

Handel.

Migration.

Verschobene Grenzen.

Kriege.

Verfolgung.

Deportationen.

Die Rekonstruktion jüdischer Geschichte in Breisach bedeutet daher, einen lokalen Ort in diese größeren Bewegungen einzuordnen.

Der Rhein erscheint nicht nur als Grenze.

Er wird auch zu einem Raum historischer Beziehungen und Lebenswege.

Erinnerung und Begegnung

Die Bezeichnung des Blauen Hauses als Gedenk- und Begegnungsstätte ist besonders aussagekräftig.

Sie verdeutlicht, dass Vermittlung nicht bei der Bewahrung der Vergangenheit endet.

Ein Erinnerungsort empfängt Menschen in der Gegenwart.

Nachkommen jüdischer Familien.

Einwohnerinnen und Einwohner.

Schulklassen.

Forschende.

Besucher aus anderen Ländern.

Partnerinstitutionen.

Ihre Begegnungen erzeugen nicht zwangsläufig eine einheitliche Interpretation der Geschichte.

Sie schaffen vielmehr Situationen, in denen unterschiedliche Zugänge zur Vergangenheit auf Dokumente und historische Spuren treffen können.

Erinnerung wird dadurch zu einer sozialen Praxis.

Die Rolle jüngerer Generationen

Bildungsarbeit ist ein weiterer zentraler Bestandteil dieser Vermittlung.

Schülerinnen, Schüler und Jugendliche waren im Laufe der Jahre an Recherchen, Publikationen, künstlerischen Projekten und Studienreisen zur jüdischen Geschichte Breisachs und zur nationalsozialistischen Verfolgung beteiligt.

Dadurch verändert sich ihre Beziehung zum historischen Erbe.

Die Vergangenheit wird nicht nur von Fachleuten einem passiven Publikum präsentiert.

Sie wird zum Gegenstand eigener Untersuchung.

Einen Namen finden.

Ein Dokument lesen.

Eine Adresse identifizieren.

Einen Lebensweg rekonstruieren.

Verstehen, warum eine Familie aus der Stadt verschwand.

Diese Arbeit gibt Erinnerung eine methodische ebenso wie eine kommemorative Dimension.

Erinnern, ohne Vergangenheit zu fixieren

Ein Erinnerungsort könnte als Raum verstanden werden, in dem eine historische Erzählung dauerhaft festgeschrieben wird.

Das Blaue Haus zeigt vielmehr, dass Erinnerung in Bewegung bleibt.

Neue Dokumente können auftauchen.

Nachkommen können Kontakt aufnehmen.

Forschungen können Biografien ergänzen.

Neue Ausstellungen können bekannte Ereignisse anders kontextualisieren.

Auch die Fragen der Besucher verändern sich von Generation zu Generation.

Vermittlung ist deshalb keine bloße Wiederholung.

Sie erfordert eine kontinuierliche Aktualisierung der Methoden, mit denen Vergangenheit verständlich gemacht wird, ohne sie nach den Bedürfnissen der Gegenwart umzuschreiben.

Die Grenzen von Repräsentation

Kein Erinnerungsort kann eine zerstörte Gemeinschaft vollständig rekonstruieren.

Archive sind lückenhaft.

Manche Stimmen wurden nie aufgezeichnet.

Einige Familien haben mehr Spuren hinterlassen als andere.

Auch überlieferte Fotografien sind das Ergebnis bestimmter Überlieferungswege.

Diese Grenzen müssen sichtbar bleiben.

Erinnerungsarbeit besteht nicht darin, künstlich eine verlorene Totalität herzustellen.

Sie besteht darin, vorhandene Spuren zugänglich zu machen, Lücken zu dokumentieren und zu verhindern, dass Abwesenheit von Quellen mit Abwesenheit von Geschichte verwechselt wird.

Ein kleiner Ort in einer größeren Kulturlandschaft

Das Blaue Haus zeigt schließlich, dass kulturelle Wissensproduktion nicht nur von großen nationalen Institutionen ausgeht.

Ein Gebäude in einer kleinen Grenzstadt kann Forschungs-, Vermittlungs- und Vernetzungsarbeit leisten, deren Reichweite weit über seine physische Größe hinausgeht.

Gerade dieses Missverhältnis ist interessant.

Die Größe eines Ortes bestimmt nicht die Ausdehnung der historischen Netzwerke, die er sichtbar machen kann.

Von einem Haus in Breisach aus lassen sich Lebenswege ins Elsass, in die Schweiz, nach Freiburg, Gurs, in die USA, nach Israel oder Auschwitz verfolgen.

Das Lokale ist daher nicht das Gegenteil des Internationalen.

Es kann ein besonders präziser Zugang dazu sein.

Fazit

Das Blaue Haus in Breisach sollte nicht nur als historisches Gebäude oder als Überrest einer zerstörten Gemeinschaft verstanden werden.

Seine Bedeutung liegt in der Verbindung mehrerer Funktionen:

bewahren,

forschen,

dokumentieren,

ausstellen,

vermitteln

und Menschen miteinander in Beziehung setzen.

Das Gebäude selbst trägt einen Teil der lokalen jüdischen Geschichte.

Zugänglich wird diese Geschichte jedoch erst durch die kontinuierliche Arbeit um das Haus herum: Archive, Biografien, Ausstellungen, Bildungsprogramme, Kontakte zu Nachkommen und grenzüberschreitende Kooperationen.

Das Blaue Haus zeigt damit, wie ein sehr lokaler Ort zu einer breiteren Erinnerungsinfrastruktur werden kann.

Es verbindet die Geschichte einer Straße und einer Gemeinschaft mit Nationalsozialismus, Deportation, Restitution und den historischen Bewegungen des Oberrheins.

Seine europäische Dimension entsteht nicht aus einer abstrakten Vorstellung von „gemeinsamer Erinnerung“.

Sie entsteht aus den konkreten Lebenswegen, die zwischen mehreren Territorien rekonstruiert werden können.

Gerade diese Fähigkeit, von einem Ort aus größere historische Beziehungen sichtbar zu machen, verleiht dem Blauen Haus seine besondere kulturelle Bedeutung.


Redaktioneller Hinweis — Dieser Artikel geht auf einen Text von Blaise Puala zurück, der ursprünglich am 28. Juli 2023 auf Ciel-Bleu.org veröffentlicht wurde. Er wurde für die Bibliothek Kultur Insights vollständig überarbeitet, geprüft und neu ediert, um historische Angaben zu korrigieren und zu präzisieren und zugleich seinen dokumentarischen Wert über das Blaue Haus in Breisach und seine Vermittlungsarbeit zur lokalen jüdischen Geschichte zu bewahren.

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