Eine Sprache in einem neuen Land zu lernen findet nicht ausschließlich im Unterrichtsraum statt.
Für internationale Studierende wird Sprache sehr schnell notwendig, um sich zu bewegen, Hinweise zu verstehen, einen Ort zu identifizieren, Informationen zu erfragen oder alltägliche Situationen zu deuten.
In Kyjiw integrierte die damalige Staatliche Universität für Telekommunikation im Jahr 2021 diese Dimension in die Sprachausbildung internationaler Studierender der Vorbereitungskurse.
Zu den eingesetzten Methoden gehörten thematische Exkursionen durch die Stadt.
Ihr Zweck war nicht lediglich touristisch.
Die Ausflüge verbanden Wortschatz, Geschichte, Denkmäler und Bewegung mit unmittelbar erfahrbaren Situationen.
Die Stadt wurde dadurch zu einer Erweiterung des Lernraums.
Diese Praxis führt zu einer weiterführenden Frage:
Was geschieht, wenn Spracherwerb zunehmend über die konkrete Erfahrung des Territoriums erfolgt, in dem diese Sprache verwendet wird?
Eine Ausbildung für internationale Studierende
Im Jahr 2021 trug die Einrichtung noch den Namen Staatliche Universität für Telekommunikation.
Heute heißt sie Staatliche Universität für Informations- und Kommunikationstechnologien – eine Umbenennung, die 2023 erfolgte.
Damals nahmen am Vorbereitungsbereich unter anderem internationale Studierende teil, die ausreichende Ukrainischkenntnisse erwerben sollten, bevor oder während sie ihr Hochschulstudium fortsetzten.
Die Ausbildung beschränkte sich nicht auf akademischen Wortschatz.
Die Universität definierte auch alltägliche, berufliche und wissenschaftliche Kommunikation als Lernziele.
Diese Vielfalt der Verwendungskontexte ist entscheidend.
Eine Universitätssprache existiert nicht nur in Lehrbüchern oder Prüfungen.
Sie wird auch gebraucht, um Verkehrsmittel zu nutzen, Gesprächspartner zu verstehen, ein Schild zu lesen, administrative Schritte zu erledigen oder schrittweise am gesellschaftlichen Leben des Studienlandes teilzunehmen.
Den Unterrichtsraum verlassen
Die thematischen Exkursionen folgten genau dieser Logik.
Die Universität beschrieb sie als Bestandteil des pädagogischen Programms für internationale Studierende, die Ukrainisch lernten.
Themen aus dem Unterricht konnten dadurch unmittelbar in der Stadt weitergeführt werden.
Die Geschichte Kyjiws wurde beispielsweise zum Ausgangspunkt für Rundgänge durch verschiedene historische Bereiche.
Dadurch verändert sich die Form des Lernens.
Wortschatz ist nicht mehr nur mit einer Definition verbunden.
Er trifft auf einen Ort.
Ein Denkmal.
Eine Straße.
Eine Landschaft.
Eine Situation.
Diese Verbindung zwischen Sprache und Umgebung gibt bestimmten Wörtern eine Konkretheit, die rein abstrakter Unterricht kaum leisten kann.
Kyjiw als Lernumgebung
Ein institutioneller Beitrag vom Mai 2021 beschreibt unter anderem eine Exkursion zur Geschichte Kyjiws.
Der Rundgang führte zu verschiedenen historischen Orten und Denkmälern der Hauptstadt.
Die Studierenden konnten dadurch unmittelbar Elemente betrachten, die zuvor sprachlich oder historisch behandelt worden waren.
Der pädagogische Wert liegt nicht allein in der Besichtigung von Sehenswürdigkeiten.
Er liegt in der Verbindung von Wissen und Umgebung.
Eine zunächst schwer lesbare fremde Stadt aus Straßen, Stationen, Gebäuden und Beschilderungen beginnt allmählich Orientierungspunkte hervorzubringen.
Ein Name wird wiedererkannt.
Eine historische Person mit einem Denkmal verbunden.
Ein Ort geografisch eingeordnet.
Beziehungen zwischen mehreren Stadtbereichen werden verständlicher.
Sprachwissen beteiligt sich so am Aufbau einer persönlichen Geografie der Stadt.
Der Ciel-Bleu-Artikel und ein weiterer Stadtrundgang
Der am 29. Mai 2021 auf Ciel-Bleu.org veröffentlichte Text beschrieb diese Methode anhand eines Rundgangs, der unter anderem über die Metrostation Arsenalna, den Bereich des Arsenalplatzes, die Umgebung des Ruhmesparks, das Kyjiwer Höhlenkloster, den Mariinskyj-Palast, den Mariinskyj-Park und die Werchowna Rada führte.
Diese Route unterscheidet sich von einer anderen, am 21. Mai von der Universität dokumentierten Exkursion, die unter anderem die Wolodymyrska-Straße, das Goldene Tor und weitere historische Denkmäler umfasste.
Diese Differenz ist aufschlussreich.
Sie zeigt, dass es sich nicht um einen einmaligen Stadtausflug handelte, sondern um eine pädagogische Methode, die mehrere Routen durch die Stadt als Lernmaterial nutzte.
Kyjiw wurde damit zu einer Vielzahl möglicher Lernsituationen.
Eine Sprache als Mittel, Raum zu lesen
Eine Sprache zu lernen verändert allmählich auch die Wahrnehmung eines Territoriums.
Zu Beginn kann der Name einer Metrostation lediglich ein schwer auszusprechendes Wort sein.
Mit Erfahrung verbindet sich dieser Name mit einer Strecke.
Mit einem Stadtteil.
Mit einer Umsteigemöglichkeit.
Mit einer konkreten Erfahrung.
Dasselbe gilt für Straßennamen, öffentliche Gebäude und Institutionen.
Sprache macht Elemente der Umgebung interpretierbar.
Gleichzeitig hilft die Umgebung dabei, Sprache zu verstehen.
Die Beziehung funktioniert also in beide Richtungen.
Die Stadt gibt den Wörtern Kontext.
Die Wörter machen die Stadt lesbarer.
Die Metrostation als Lernsituation
Das Metronetz ist dafür ein besonders deutliches Beispiel.
Für neu angekommene internationale Studierende ist öffentlicher Verkehr nicht nur technische Infrastruktur.
Er ist ein System, das erlernt werden muss.
Eine Station erkennen.
Einen Namen in kyrillischer Schrift lesen.
Eine Richtung verstehen.
Eine Umsteigemöglichkeit identifizieren.
Einen Ausgang finden.
Eine Station einem Stadtteil zuordnen.
Diese Handlungen werden später selbstverständlich.
Am Anfang erfordern sie jedoch Aufmerksamkeit und Übung.
Eine geführte Exkursion reduziert zeitweise die Unsicherheit.
Studierende bewegen sich mit Lehrenden oder einer Gruppe.
Sie können Fragen stellen.
Beobachten, wie andere handeln.
Später bestimmte Wege selbstständig wiederholen.
Die gemeinsame Bewegung kann so zur schrittweisen Entwicklung von Autonomie beitragen.
Geschichte als situierter Wortschatz
Die von der Universität beschriebenen Exkursionen bezogen Geschichte ebenfalls stark ein.
Diese Verbindung ist pädagogisch besonders interessant.
Ein Sprachkurs kann historische Inhalte lediglich als Wortschatz verwenden.
Wenn jedoch ein Denkmal oder Gebäude direkt vor den Studierenden steht, verändert sich die Beziehung.
Ein Eigenname erhält ein Bild.
Eine historische Epoche einen Ort.
Eine politische Institution ein reales Gebäude.
Wortschatz wird dadurch in räumliche Erfahrung eingebettet.
Das bedeutet nicht, dass das bloße Sehen eines Denkmals automatisch historische Zusammenhänge erklärt.
Die Vermittlung durch Lehrende bleibt notwendig.
Der Ort liefert jedoch einen konkreten Bezugspunkt.
Zwischen Stadterkundung und Unterricht
Eine universitäre Exkursion kann äußerlich leicht einer touristischen Aktivität ähneln.
Beide teilen bestimmte Handlungen.
Besuchen.
Gehen.
Beobachten.
Fotografieren.
Erklärungen hören.
Denkmäler entdecken.
Der Unterschied liegt vor allem in der Funktion dieser Tätigkeiten.
Im pädagogischen Rahmen ist die Stadterkundung Teil eines organisierten Lernprozesses.
Die Route wird ausgewählt.
Informationen werden vermittelt.
Wortschatz kann wiederverwendet werden.
Orte werden zu Lernmaterialien.
Dadurch lassen sich solche Ausflüge von reinem Freizeitprogramm unterscheiden.
Sozialisation und Vertrautwerden
Der Begriff „Sozialisation“, der im Text von 2021 verwendet wurde, sollte dennoch präzisiert werden.
Eine Exkursion von wenigen Stunden integriert niemanden automatisch in eine Gesellschaft.
Sie kann jedoch Teil eines umfassenderen Prozesses des Vertrautwerdens sein.
Studierende lernen, bestimmte Räume zu erkennen.
Sie teilen Erfahrungen mit anderen.
Sie begegnen ihren Lehrenden außerhalb des Klassenraums.
Sie entwickeln gemeinsame Bezugspunkte.
Ein gemeinsam besuchter Ort kann später Gesprächsstoff werden.
Eine gemeinsam zurückgelegte Strecke kann als Orientierung dienen, wenn man sie später allein bewältigen muss.
Die Aktivität erzeugt somit kleine Ressourcen für zukünftige Situationen.
Mit anderen internationalen Studierenden lernen
Auch die Gruppe selbst spielt eine Rolle.
Internationale Mobilität wird häufig als individuelle Erfahrung beschrieben: Eine Person verlässt ein Land und muss sich in einem anderen orientieren.
Tatsächlich findet ein großer Teil dieser Erfahrung gemeinsam mit anderen internationalen Studierenden statt.
Sprachliche Schwierigkeiten werden geteilt.
Informationen zirkulieren.
Personen, die sich in bestimmten Situationen sicherer fühlen, können andere unterstützen.
Die Biografien bleiben individuell.
Doch sie entwickeln sich ebenfalls innerhalb von Peer-Gruppen.
Die Exkursion schafft vorübergehend einen solchen gemeinsamen Raum.
Lehrende als Vermittler des Territoriums
Auch die Rolle der Lehrperson verändert sich außerhalb des Unterrichtsraums.
Im Klassenzimmer werden vor allem sprachliche Inhalte strukturiert.
Während einer Exkursion müssen zusätzlich Beziehungen zwischen Inhalt und Umgebung hergestellt werden.
Benennen.
Erklären.
Kontextualisieren.
Aufmerksam machen.
Auf Fragen reagieren, die durch einen Ort oder eine unerwartete Situation entstehen.
Die Stadt fügt dem Lernen damit eine gewisse Offenheit hinzu.
Nicht alles lässt sich vollständig planen.
Ein Studierender kann ein Detail bemerken, das nicht vorgesehen war.
Eine Frage kann aus einer Alltagssituation entstehen.
Die Stadt bringt einen Teil pädagogischer Unvorhersehbarkeit mit sich.
Wissen durch Bewegung
Diese Methode erinnert auch daran, dass Wissen nicht ausschließlich im Sitzen entsteht.
Gehen kann ein Lernprozess sein.
Bewegung zwingt dazu, Orte miteinander in Beziehung zu setzen.
Man versteht, dass eine Institution neben einem Park liegt.
Dass ein Denkmal Teil eines größeren urbanen Ensembles ist.
Dass eine Metrostation Zugang zu mehreren zuvor behandelten Orten ermöglicht.
Studierende erinnern sich dadurch nicht nur an isolierte Elemente.
Sie beginnen, räumliche Beziehungen zwischen ihnen herzustellen.
Die Stadt wird schrittweise zu einer gelebten Karte.
Die Grenzen von „Immersion“
Der Begriff „Immersion“ muss dennoch vorsichtig verwendet werden.
In die Stadt hinauszugehen bedeutet nicht, dass alle Barrieren verschwinden.
Ein Studierender kann an einer geführten Exkursion teilnehmen und weiterhin erhebliche sprachliche Schwierigkeiten haben.
Er kann zahlreiche Denkmäler erkennen, ohne sich gesellschaftlich integriert zu fühlen.
Er kann seinen Weg zwischen Wohnung und Universität perfekt beherrschen und dennoch kaum lokale Beziehungen besitzen.
Urbane Erfahrung ist daher ein Teil von Sozialisation, nicht deren Garantie.
Diese Unterscheidung verhindert, dass eine nützliche pädagogische Methode zu einem überzogenen Integrationsversprechen wird.
Unterschiedliche Lern- und Mobilitätsverläufe
Auch die Ausgangsbedingungen der Studierenden unterscheiden sich.
Einige haben bereits Auslandserfahrung.
Andere begegnen erstmals einem neuen Alphabet, einer neuen Sprache und unbekannten Verwaltungsstrukturen.
Einige knüpfen schnell Kontakte außerhalb der Universität.
Andere bewegen sich vorwiegend in internationalen Studierendennetzwerken.
Sprachniveaus unterscheiden sich.
Finanzielle Bedingungen unterscheiden sich.
Sicherheit in sozialen Interaktionen unterscheidet sich.
Dasselbe pädagogische Programm kann daher von verschiedenen Personen sehr unterschiedlich erlebt werden.
Die Universität als Vermittlerin zwischen Studierenden und Stadt
Eine Universität vermittelt nicht nur Fachwissen.
Wenn sie internationale Studierende aufnimmt, wird sie auch zu einer Schnittstelle zwischen ihnen und einer neuen Umgebung.
Diese Funktion kann viele Formen annehmen.
Sprachunterricht.
Administrative Informationen.
Orientierung.
Begleitung.
Exkursionen.
Einführung in lokale Infrastrukturen.
Solche Angebote ersetzen keine persönliche Erfahrung.
Sie können jedoch Unsicherheiten in der ersten Phase internationaler Mobilität reduzieren.
Die thematische Exkursion gehört zu diesen institutionellen Vermittlungsformen.
Der Campus reicht nicht aus
Um internationale Studienerfahrungen zu verstehen, muss man deshalb über den Campus hinausblicken.
Studentisches Leben erstreckt sich in die Stadt.
Verkehr.
Geschäfte.
Verwaltung.
Wohnen.
Kulturelle Orte.
Parks.
Straßen.
Politische Institutionen.
Diese Räume liegen nicht einfach außerhalb des Studiums.
Sie beeinflussen die Bedingungen, unter denen Studium überhaupt möglich wird.
Sich orientieren oder einen Behördengang bewältigen zu können ist vielleicht keine akademische Kompetenz im engeren Sinn.
Für die tatsächliche Durchführung eines Studiums ist es dennoch wesentlich.
Eine Stadt kennenlernen, ohne sie vollständig zu beherrschen
Mit der Zeit werden bestimmte Dinge vertraut.
Eine Station.
Eine Strecke.
Ein Gebäude.
Eine Straße.
Eine Art der Interaktion.
Doch eine Stadt zu lernen bedeutet niemals, sie vollständig zu beherrschen.
Territorien bleiben selektiv erfahren.
Einige Orte werden täglich genutzt.
Andere bleiben unbekannt.
Urbane Kenntnisse entstehen je nach Bedürfnissen, Tätigkeiten und Beziehungen unterschiedlich.
Das realistische pädagogische Ziel besteht daher nicht darin, „Kyjiw zu kennen“.
Es besteht darin, bestimmte Teile der Stadt so lesbar zu machen, dass Studierende dort zunehmend selbstständig handeln können.
Ein Dokument eines universitären Kyjiw vor 2022
Aus heutiger Perspektive besitzt die Dokumentation von 2021 zusätzlich einen historischen Wert.
Die Texte und Fotografien zeigen internationale Studierende, die sich im Rahmen eines gewöhnlichen Hochschulprogramms durch Kyjiw bewegen – vor dem Beginn der russischen Vollinvasion am 24. Februar 2022.
Diese spätere Entwicklung sollte jedoch nicht dazu führen, jede Aufnahme aus dem Jahr 2021 ausschließlich durch den Krieg zu lesen.
Zum Zeitpunkt der Aktivität war ihr Gegenstand pädagogisch.
Sie dokumentierte Sprachlernen, Stadterkundung und studentischen Alltag.
Gerade darin liegt heute auch ihr dokumentarischer Wert: Sie bewahrt eine gewöhnliche Szene des damaligen universitären Kyjiw.
Eine Universität, die inzwischen anders heißt
Auch die institutionelle Quelle gehört in ihre jeweilige Zeit.
2021 hieß die Hochschule Staatliche Universität für Telekommunikation.
Seit Mai 2023 trägt sie den Namen Staatliche Universität für Informations- und Kommunikationstechnologien.
Diese Unterscheidung bewahrt die historische Genauigkeit des Archivs.
Es wäre unpassend, den heutigen Namen rückwirkend auf eine Aktivität zu übertragen, die unter der damaligen institutionellen Bezeichnung organisiert wurde.
Auch Institutionen besitzen eine Chronologie.
Fazit
Die 2021 in Kyjiw organisierten thematischen Exkursionen könnten zunächst wie eine ergänzende Aktivität im Rahmen eines Sprachkurses erscheinen.
Sie zeigen jedoch einen umfassenderen pädagogischen Mechanismus.
Ukrainisch zu lernen bedeutete zugleich, die Sprache zunehmend mit einem Territorium zu verbinden.
Wörter trafen auf Metrostationen.
Straßen.
Denkmäler.
Institutionen.
Historische Erzählungen.
Alltägliche Situationen.
Die Stadt ersetzte den Unterrichtsraum nicht.
Sie wurde zeitweise zu seiner Erweiterung.
Diese Verbindung hilft, studentische Sozialisation nicht als unmittelbaren Übergang vom „Fremden“ zum „Integrierten“ zu verstehen, sondern als Prozess kleiner, aufeinanderfolgender Aneignungen.
Einen Namen lesen.
Einen Ort wiedererkennen.
Einen Weg verstehen.
Eine Frage stellen.
Ein Wort mit einer Erfahrung verbinden.
Allein an einen Ort zurückkehren, der zuvor mit der Gruppe entdeckt wurde.
Auf dieser Ebene wird situiertes Lernen besonders sichtbar.
Die in Kyjiw dokumentierte Erfahrung zeigt damit, dass internationale Hochschulmobilität nicht nur bedeutet, in eine ausländische Institution einzutreten.
Sie bedeutet ebenso, nach und nach die Umgebungen zu erlernen, in denen studentisches Leben überhaupt möglich wird.
Redaktioneller Hinweis — Dieser Artikel geht auf einen Text von Blaise Puala zurück, der ursprünglich am 29. Mai 2021 auf Ciel-Bleu.org auf Grundlage von Informationen und Materialien der damaligen Staatlichen Universität für Telekommunikation in Kyjiw veröffentlicht wurde, an der der Autor zu dieser Zeit studierte. Im Mittelpunkt stehen thematische Exkursionen im Rahmen der Sprachausbildung internationaler Studierender. Für die Bibliothek Kultur Insights wurde der Text überprüft, überarbeitet und neu ediert, um seinen dokumentarischen Wert zu bewahren und zugleich die Analyse der Beziehungen zwischen Spracherwerb, urbaner Erfahrung und studentischer Sozialisation zu präzisieren.


